»Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist« (Talmud)

Das Projekt richtet sich gegen das Vergessen. Es will die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung von Juden, von Roma und Sinti, von politisch Verfolgten, von Homosexuellen, von Zeugen Jehovas und von Euthanasieopfern im Nationalsozialismus lebendig erhalten. Die Erinnerung an das Schicksal dieser Menschen erfolgt durch »Pflastersteine« aus Messing mit den wichtigsten Daten vor der letzten selbst gewählten Wohnadresse.

• »erfasst, verfolgt, vernichtet – Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus«
Die mehrfach ausgezeichnete interaktive Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) ist nun erstmalig in vollem Ausmaß in Österreich zu sehen.

Online sind mittlerweile 110 Biografien von »Euthanasie«-Opfern aus Salzburg, darunter vier jüdische Opfer, ein Benediktiner, ein Homosexueller, eine Zeugin Jehovas, ein Spanienkämpfer und zwei politisch Verfolgte, die in »T4«-Tötungsanstalten ermordet wurden.

Ausstellungsdauer: 24. Februar - 21. April 2017, Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Str. 1., Salzburg


Patenschaften

Haben Sie Interesse, eine Patenschaft für EU 120.- zu übernehmen? In unserer FAQ finden Sie alles, was Sie wissen müssen.
Preisliste Liste der Patenschaften für Stolpersteine in der Stadt Salzburg

DE EN