Therese Bammer

HIER WOHNTE
THERESE BAMMER
GEB. RABEDER
JG. 1869
DEPORTIERT 16.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941
Foto: Gert Kerschbaumer
Foto: Gert Kerschbaumer

Auerspergstraße 49

Bammer, Therese

Therese BAMMER, geborene Rabeder, am 17. August 1869 in Feldkirchen an der Donau (Bezirk Linz-Urfahr) geboren und katholisch getauft, war die zweite Ehefrau von Franz Bammer, der Gerichtsdiener und Witwer war, drei Kinder aus seiner ersten Ehe hatte. Nach seinem Tod im Jahr 1919 wohnte die Witwe bei ihrem Stiefsohn Otto.

Frau BAMMER war seit Oktober 1924 Patientin der Landesheilanstalt Salzburg. Sie zählte zu den 68 Pfleglingen, die am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und ermordet wurden. Der Tod der 71-jährigen Frau ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Ihr Stiefsohn Otto, der Kurator (Sachwalter) für seine kranke Stiefmutter war, überlebte die Terrorjahre in Salzburg und starb hier 1951.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Lasserstraße 8 58m 58m, 40°  Altmann, Adolf
Rupertgasse 4 112m 112m, 119°  Aschenbrenner, Margarethe
Auerspergstraße 48 123m 123m, 154°  Reiter, Franz
Lasserstraße 23 125m 125m, 323°  Steinwender, Anna
Stelzhamerstraße 14 138m 138m, 15°  Fröhlich, Helene

Stolperstein

verlegt am 07.07.2011 in Salzburg, Auerspergstraße 49.

DE EN