Maria Brandstätter

HIER WOHNTE
MARIA BRANDSTÄTTER
JG. 1887
DEPORTIERT 16.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941

Ernest-Thun-Straße 13

Brandstätter, Maria

Maria BRANDSTÄTTER, am 18. Juni 1887 in Faistenau bei Salzburg geboren und katholisch getauft, war ein lediges Kind bäuerlicher Herkunft und Ziehtochter der in Salzburg heimatberechtigten Familie Hinterstoißer, die im Haus Ernest-Thun-Straße 13 wohnte.

Maria BRANDSTÄTTER absolvierte die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen, war Volksschullehrerin in Itzling und blieb wegen des Lehrerinnenzölibats ledig. Am 10. September 1940, demnach unter dem NS-Regime, wurde die damals 53-jährige Frau in der Landesheilanstalt Salzburg aufgenommen. Sie zählte zu den 68 Pfleglingen, die am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurden. Ihr Tod ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Max-Ott-Platz 49m 49m, 153°  Böttinger, Karl
Holzer, Matthias
Rehrl, Andreas
Max-Ott-Platz 4  93m 93m, 118°  van Alderwerelt, Franziska
Markus-Sittikus-Straße 15 97m 97m, 89°  Klein, Johanna
Bulla, Elsbeth
Hans-Prodinger-Straße 19 113m 113m, 27°  Morpurgo, Abraham
Bechinsky, Hermine
Morpurgo, Edith
Ernest-Thun-Straße 7 136m 136m, 260°  Etlinger, Margarethe
Wagen, Sossie
Wagen, Witthold

Stolperstein

verlegt am 14.07.2015 in Salzburg, Ernest-Thun-Straße 13.

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