Jakob Förtsch

HIER WOHNTE
JAKOB FÖRTSCH
BRUDER GOELESTIN
JG. 1896
IM WIDERSTAND
DEPORTIERT 1943
RAVENSBRÜCK
ERMORDET 10.2.1944

Stiftshof St. Peter

Förtsch, Jakob Neunhäuserer, Gottfried

Jakob FÖRTSCH OSB (Ordo Sancti Benedicti), geboren am 8. Juli 1896 in Neuensee, Oberfranken (Bayern), Ordensname Coelestin (Einkleidung 1930, Profess 1931), war Konventdiener im Kloster St. Peter und Refektoriar im Kolleg St. Benedikt.

Nach der Vertreibung der Mönche durch das NS-Regime im Jahr 1942 lebte Bruder Coelestin in seinem Heimatort Neuensee in Bayern, wo er wegen seiner regimekritischen Haltung verhaftet wurde, am 8. Oktober 1943 ins KZ Dachau und am 22. November 1943 ins KZ Ravensbrück deportiert wurde.

Bruder Coelestin wurde am 10. Februar 1944 im Außenlager Barth ermordet.

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Franziskanergasse 5 57m 57m, 344°  Kosciolek, Jozef
Goldgasse 12 197m 197m, 42°  Leitner, Georg
Mönchsberg 9 211m 211m, 180°  Maultasch, Veronika
Alter Markt 12 243m 243m, 16°  Schwarz, Walter
Brodgasse 1 276m 276m, 22°  Gruber, Rudolf

Stolperstein

verlegt am 21.07.2010 in Salzburg, Stiftshof St. Peter.

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