Maria Gstöttner

HIER WOHNTE
MARIA GSTÖTTNER
JG. 1896
DEPORTIERT 16.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941
Foto: Gert Kerschbaumer
Foto: Gert Kerschbaumer

Kreuzstraße 4

Gstöttner, Maria

Maria GSTÖTTNER, am 26. November 1896 in Gnigl geboren und katholisch getauft, war das älteste von vier Kindern einer Eisenbahnerfamilie, die nach österreichischem Recht in der Gemeinde Gnigl heimatberichtigt war und in Itzling wohnte, das zu Gnigl gehörte und seit 1935 ein Ortsteil von Salzburg ist. Marias Vater Martin Gstöttner, Pensionist der Österreichischen Bundesbahn, starb im Februar 1938.

Maria GSTÖTTNER, die keinen Beruf erlernt hatte, als Hausmädchen arbeitete und ledig blieb, war seit August 1932 Patientin der Landesheilanstalt Salzburg. Sie befand sich unter den 68 Pfleglingen, die am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und ermordet wurden. Der Tod der 44-jährigen Frau ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Marias Mutter und Geschwister überlebten die Terrorjahre in Salzburg.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Kreuzstraße 7 25m 25m, 63°  Thalhammer, Josef
Kreuzstraße 9 50m 50m, 63°  Reindl, Anton
Reindl, Anna
Mittelstraße 3 68m 68m, 119°  Neudorfer, Franz
Itzlinger Hauptstraße 14 93m 93m, 326°  Grabler, Ignaz
Werkstättenstraße 12 113m 113m, 66°  Belousov, Johann

Stolperstein

verlegt am 14.11.2016 in Salzburg, Kreuzstraße 4.

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