Hermann Hager

HIER WOHNTE
HERMANN HAGER
JG. 1910
DEPORTIERT 17.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941

Gärtnerstraße 12

Hager, Hermann

Hermann HAGER, geboren am 31. März 1910 in Salzburg, war katholisch, ledig und von Beruf Kellner. Sein Vater, ein Schneidermeister, galt seit dem Ersten Weltkrieg als vermisst. Hermann wohnte bei seiner verwitweten Mutter Klara Hager in der Gemeinde Maxglan, seit 1935 ein Stadtteil von Salzburg.

Im November 1933 wurde Hermann HAGER in der Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen. Er befand sich unter den 82 Pfleglingen, die am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurden. Der Tod des 31-jährigen Mannes ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Seine Mutter starb 90-jährig im Jahr 1979 in Salzburg.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Gärtnerstraße 18 98m 98m, 322°  Koller, Hermann
Römergasse 17 111m 111m, 0°  Göls, Josef
Rafetseder, Anton
Gärtnerstraße 33 174m 174m, 309°  Bruckmoser, Johann
Römergasse 27 193m 193m, 337°  Dullinger, Rudolf
Ganshofstraße 3 224m 224m, 318°  Jakob, Wilhelm

Stolperstein

verlegt am 28.09.2017 in Salzburg, Gärtnerstraße 12.

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