Theresia Komenda

HIER WOHNTE
THERESIA KOMENDA
GEB. ZINK
JG. 1890
DEPORTIERT 18.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941

Wildenhoferstraße 10

Komenda, Theresia

Theresia KOMENDA, geborene Zink, am 22. April 1890 in München geboren und evangelisch getauft, war die Ehefrau des Musikers Eduard Komenda aus Aurisina bei Triest (Trieste, Italien). Ihre Ehe blieb kinderlos. Das Paar lebte seit 1931 in der Gemeinde Gnigl (seit 1935 ein Stadtteil von Salzburg).

Am 11. Mai 1938, demnach unter dem NS-Regime, wurde Theresia KOMENDA in der Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen. Sie befand sich unter den 29 Pfleglingen, die am 18. April 1941 nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurden. Der Tod der 51-jährigen Frau ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Ihr Ehemann, gerichtlich bestellter Kurator (Sachwalter) für seine Frau, überlebte die Terrorjahre und starb 1953 in Salzburg.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Vogelweiderstraße 93 82m 82m, 82°  Strasser, August
Poschingerstraße 7 86m 86m, 154°  Pöttler, Johann
Vogelweiderstraße 91 111m 111m, 126°  Prähauser, Anna
Auer, Heinrich
Vogelweiderstraße 96 173m 173m, 125°  Roider, Franz
Kofler, Karl
Moosbauernstraße 4 333m 333m, 159°  Peller, Maria

Stolperstein

verlegt am 14.11.2016 in Salzburg, Wildenhoferstraße 10.

DE EN