Maria Kurz

HIER WOHNTE
MARIA KURZ
JG. 1885
DEPORTIERT 21.5.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941

Paris-Lodron-Straße 6

Kurz, Maria

Maria KURZ, am 16. Jänner 1885 in der Gemeinde Gnigl (seit 1935 ein Stadtteil von Salzburg) geboren und katholisch getauft, konnte keinen Beruf erlernen und befand sich mehrmals in Pflegeheimen oder Zufluchtshäusern. Sie arbeitete hin und wieder als Dienstmädchen, zuletzt im Loretokloster der Kapuzinerinnen an der Paris-Lodron-Straße. Danach war sie einige Wochen im Herz-Jesu-Asyl der Barmherzigen Schwestern in Pflege.

Die 37-Jährige Maria KURZ wurde im August 1922 in der Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen. Sie zählte zu den 85 Pfleglingen, die am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurden. Der Tod der 56-jährigen Frau ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Hinterbliebene sind nicht bekannt.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Paris-Lodron-Straße 5 57m 57m, 344°  Fischer, Maria
Paris-Lodron-Straße 3a 68m 68m, 299°  Mensjuk, Paraska
Paris-Lodron-Straße 9 93m 93m, 33°  Graber, Johann
Horst, Otto
Bergstraße 21 128m 128m, 196°  Gron, Josef
Mirabellplatz 1 148m 148m, 252°  Rosenkranz, Franz
Köck, Ferdinand
Mirabellplatz 5 (Kirche St. Andrä) 148m 148m, 252°  Wesenauer, Franz

Stolperstein

verlegt am 14.07.2015 in Salzburg, Paris-Lodron-Straße 6.

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