Karl Lackenbauer

HIER WOHNTE
KARL LACKENBAUER
JG. 1881
DEPORTIERT 21.5.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941

Erzherzog-Eugen-Straße 24

Lackenbauer, Karl

Karl LACKENBAUER, am 31. Oktober 1881 in Hallwang bei Salzburg geboren und katholisch getauft, war Eisenbahner, seit 1920 verheiratet und hatte vier Kinder. Sein Sohn Josef starb vierjährig. Die nach österreichischem Recht in der Gemeinde Gnigl heimatberechtigte Familie wohnte in Itzling, das zu Gnigl gehörte und seit 1935 ein Ortsteil von Salzburg ist.

Karl LACKENBAUER war seit 1. August 1935 Patient der Landesheilanstalt Salzburg. Er befand sich unter den 85 Pfleglingen, die am 21. Mai 1941 nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurden. Der Tod des 59-jährigen Mannes ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Seine verwitwete Frau und ihre Kinder überlebten die Terrorjahre und übersiedelten in eine Landgemeinde.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Plainstraße 74  68m 68m, 119°  Reitmaier, Karl
Theodebertstraße 24 242m 242m, 56°  Fraunhofer, Nikolaus
Franz-Schubert-Straße 6 317m 317m, 10°  Skerl, Blasius
Strasser, Georg
Elisabethstraße 49 336m 336m, 128°  Hartl, Rudolf
Elisabethstraße 53 342m 342m, 119°  Mattseeroider, Franziska

Stolperstein

verlegt am 14.11.2016 in Salzburg, Erzherzog-Eugen-Straße 24.

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