Elise Ladinger

HIER WOHNTE
ELISE LADINGER
JG. 1909
DEPORTIERT 21.5.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941
Foto: Gert Kerschbaumer
Foto: Gert Kerschbaumer

Pillweinstraße 7

Ladinger, Elise

Elise LADINGER, am 15. September 1909 in Zell am See geboren und katholisch getauft, war das Kind einer ledigen Dienstmagd, die im Jahr 1913 starb. Ihr verwaistes Kind lebte bei Pflegeeltern in Zell am See und zuletzt in Salzburg-Maxglan.

Im April 1926 wurde das 16-jährige Mädchen in der Landesheilanstalt Salzburg stationär aufgenommen. Elise LADINGER befand sich unter den 85 Pfleglingen, die am 21. Mai 1941 von der Landesheilanstalt nach Hartheim deportiert und ermordet wurden. Der Tod der 31-jährigen Frau ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 im Polizeimelderegister der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Hinterbliebene sind nicht bekannt.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Josef-Schwer-Gasse 8 83m 83m, 200°  Brugger, Anton
Josef-Schwer-Gasse 3 109m 109m, 155°  Legerer, Susanne
Josef-Schwer-Gasse 5 111m 111m, 183°  Duda, Ignaz
Maxglaner Hauptstraße 17 168m 168m, 187°  Smolik, Rudolf
Stieglstraße 1 263m 263m, 201°  Riedherr, Josef

Stolperstein

verlegt am 25.09.2018 in Salzburg, Pillweinstraße 7.

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