Ingeborg Ortner

HIER WOHNTE
INGEBORG ORTNER
JG. 1925
DEPORTIERT 16.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941

Thomas-Bernhard-Straße

Ortner, Ingeborg Pospischil, Heinrich Reiter, Johann Stieger, Rosina Wintersteller, Josef Zöllner, Helmut

Ingeborg ORTNER, geboren am 1. März 1925 in Salzburg, katholisch, war das einzige Kind des Ehepaares Theresia und Franz ORTNER, eines Hilfsarbeiters. Die Familie war nach österreichischem Recht in Salzburg heimatberechtigt und wohnte in der von der Stadtgemeinde in Lehen, am damals nördlichen Stadtrand errichteten Scherzhauserfeldsiedlung.

Ingeborg, die am 10. Jänner 1939 in der Landesheilanstalt in Salzburg-Lehen aufgenommen wurde, befand sich unter den 68 Patientinnen und Patienten, die am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurden. Der Tod des 16-jährigen Mädchens ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T-4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Ingeborgs Vater starb 1957, ihre Mutter 1980 in Salzburg.

1 »T-4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Ignaz-Harrer-Straße 45 511m 511m, 200°  Dunhofer, Ludwig
Ignaz-Harrer-Straße 34 522m 522m, 168°  Neumayr, Emma
Ignaz-Harrer-Straße 16 572m 572m, 151°  Schuch, Karl
Esshaverstraße 7 584m 584m, 200°  Seiwald, Franz
Gaswerkgasse 24 588m 588m, 152°  Flachberger, Therese
Josef-Mayburger-Kai 50a 588m 588m, 97°  Friedländer, Rudolf

Stolperstein

verlegt am 19.04.2013 in Salzburg, Thomas-Bernhard-Straße.

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