Johann Rehrl

Foto: Gert Kerschbaumer
Foto: Gert Kerschbaumer

Griesgasse 1

Rehrl, Johann

Johann REHRL, am 17. Mai 1874 Salzburg geboren und in der Pfarre St. Blasius getauft, war ein Sohn des Ehepaares Elisabeth und Peter Rehrl. Die Familie wohnte im Haus Griesgasse 1, in dessen Nähe sich das städtische Schulhaus befand, wo der Vater als Heizer arbeitete. Johanns älterer Bruder Peter lebte bis 1932 in Maxglan. Mehr ist anhand des Melderegisters über Johanns Familie nicht zu erfahren.

Seit Juli 1919 war Johann REHRL Patient der Landesheilanstalt Salzburg. Er zählte zu den 82 Pfleglingen, die am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und ermordet wurden. Der Tod des 66-jährigen Mannes ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 im Polizeimelderegister der Stadt Salzburg nicht vermerkt.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Haydnstraße 24 0m 0m, 0°  Heiny, Maria Anna
Maxglaner Hauptstraße 33 0m 0m, 0°  Bauchinger, Johanna
Arenbergstraße 29a 0m 0m, 0°  Deininger, Norbert
Hellbrunnerstraße 14 0m 0m, 0°  Feitzinger, Berta
Hahn, Therese
Bahnhofstraße 39 0m 0m, 0°  Honeder, Georg
Ziegelstadelstraße 9 0m 0m, 0°  Hannes, Maria

Stolperstein

verlegt in Salzburg, Griesgasse 1.

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