Johann Russegger

Foto: Gert Kerschbeumer
Foto: Gert Kerschbeumer

Mühlbachgasse 3

Russegger, Johann

Johann RUSSEGGER, am 31. Oktober 1880 in Abtenau bei Hallein geboren und katholisch getauft, war ein Kind des Ehepaares Christina und Albert Rußegger, Johanns Vater war Lehrer in Abtenau. Mehr ist über die Familie bislang nicht bekannt.

Johann RUSSEGGER lebte seit 1907 in der damals selbständigen Gemeinde Maxglan und war in einem Büro beschäftigt. Er erkrankte 37-jährig und war seit Februar 1918 in stationärer Behandlung. Er zählte zu den 82 Pfleglingen, die am 17. April 1941 von der Landesheilanstalt Salzburg nach Hartheim deportiert und ermordet wurden. Der Tod des 60-jährigen Mannes ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 im Polizeimelderegister der Stadt Salzburg nicht vermerkt.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Haydnstraße 24 0m 0m, 0°  Heiny, Maria Anna
Maxglaner Hauptstraße 33 0m 0m, 0°  Bauchinger, Johanna
Arenbergstraße 29a 0m 0m, 0°  Deininger, Norbert
Hellbrunnerstraße 14 0m 0m, 0°  Feitzinger, Berta
Hahn, Therese
Bahnhofstraße 39 0m 0m, 0°  Honeder, Georg
Ziegelstadelstraße 9 0m 0m, 0°  Hannes, Maria

Stolperstein

verlegt in Salzburg, Mühlbachgasse 3.

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