Johann Russegger

HIER WOHNTE
JOHANN RUSSEGGER
JG. 1880
DEPORTIERT 17.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941
Foto: Gert Kerschbeumer
Foto: Gert Kerschbeumer

Mühlbachgasse 3

Russegger, Johann

Johann RUSSEGGER, am 31. Oktober 1880 in Abtenau bei Hallein geboren und katholisch getauft, war ein Kind des Ehepaares Christina und Albert Rußegger, Johanns Vater war Lehrer in Abtenau. Mehr ist über die Familie bislang nicht bekannt.

Johann RUSSEGGER lebte seit 1907 in der damals selbständigen Gemeinde Maxglan und war in einem Büro beschäftigt. Er erkrankte 37-jährig und war seit Februar 1918 in stationärer Behandlung. Er zählte zu den 82 Pfleglingen, die am 17. April 1941 von der Landesheilanstalt Salzburg nach Hartheim deportiert und ermordet wurden. Der Tod des 60-jährigen Mannes ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 im Polizeimelderegister der Stadt Salzburg nicht vermerkt.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Villagasse 7 122m 122m, 356°  Casagranda, Franziska
Schlossergasse 1  123m 123m, 154°  Brandthaler, Johann
Bindergasse 6 196m 196m, 335°  Holleis, Johann
Maxglaner Hauptstraße 73 273m 273m, 232°  Stöckler, Viktor
Ganshofstraße 3 282m 282m, 101°  Jakob, Wilhelm

Stolperstein

verlegt am 25.09.2018 in Salzburg, Mühlbachgasse 3.

DE EN