Karl Vogl

HIER WOHNTE
KARL VOGL
JG. 1894
DEPORTIERT 17.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941
Karl Vogl<br>Foto: privat
Karl Vogl
Foto: privat

Innsbrucker Bundesstraße 21

Vogl, Karl

Karl VOGL, geboren am 4. August 1894 in Gnigl bei Salzburg und katholisch getauft, war Fleischhauer, Viehhändler und verheiratet. Das Ehepaar VOGL hatte einen Sohn und wohnte zuletzt gemeinsam in Maxglan, Reichsstraße 6 (seit 1935 ein Stadtteil von Salzburg, jetzt Innsbrucker Bundesstraße 21).

Karl VOGL war seit 28. Jänner 1938 Patient der Landesheilanstalt Salzburg. Er zählte zu den 82 Pfleglingen, die am 17. April 1941 nach Hartheim deportiert und ermordet wurden. Der Tod des 46-jährigen Mannes ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Seine verwitwete Frau und sein Sohn überstanden die Terrorjahre. Sein Sohn Karl übernahm die Patenschaft für den »Stolperstein« und war bei der Verlegung anwesend.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Villagasse 7 222m 222m, 205°  Casagranda, Franziska
Bindergasse 6 224m 224m, 229°  Holleis, Johann
Mühlbachgasse 3 335m 335m, 195°  Russegger, Johann
Gailenbachweg 3 399m 399m, 18°  Speckinger, Franziska
Ganshofstraße 3 422m 422m, 153°  Jakob, Wilhelm

Stolperstein

verlegt am 06.07.2011 in Salzburg, Innsbrucker Bundesstraße 21.

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