Karoline Weinhandl

HIER WOHNTE
KAROLINE WEINHANDL
JG. 1917
DEPORTIERT 16.4.1941
SCHLOSS HARTHEIM
ERMORDET 1941
Foto: Gert Kerschbaumer
Foto: Gert Kerschbaumer

Elisabethstraße 5a

Weinhandl, Karoline

Karoline (Karola) WEINHANDL, geboren am 22. April 1917 in Salzburg, war das dritte von vier Kindern des katholischen Ehepaares Maria und Franz Weinhandl, der Schlossermeister war. Die nach österreichischem Recht in Salzburg heimatberechtigte Familie wohnte im Stadtteil Elisabethvorstadt. Karolines Mutter starb 1932, ihr Vater 1936 in Salzburg.

Karoline WEINHANDL, die keinen Beruf erlernen konnte, seit September 1934 Pflegling war, wurde im Februar 1939, demnach unter dem NS-Regime, in der Landesheilanstalt Salzburg aufgenommen. Sie zählte zu den 68 Pfleglingen, die am 16. April 1941 nach Hartheim deportiert und dort ermordet wurden. Der Tod der 23-jährigen ist wie bei allen Opfern der nationalsozialistischen Geheimaktion »T4«1 in der Polizeimeldekartei der Stadt Salzburg nicht vermerkt. Über ihre aus Salzburg weggezogenen Geschwister ist hierorts nichts bekannt.

1 »T4«: benannt nach der »Euthanasie«-Zentrale in Berlin, Tiergartenstraße 4

Quellen

Autor:Gert Kerschbaumer

Benachbarte Stolpersteine

Plainstraße 18 87m 87m, 300°  Köhler, Leo
Plainstraße 29 139m 139m, 315°  Levi, Julius
Plainstraße 5 150m 150m, 228°  Wagner, Johann
Plainstraße 11 150m 150m, 228°  Silberbauer, Franz
Plainstraße 8 156m 156m, 211°  Braunwieser, Walter

Stolperstein

verlegt am 14.11.2016 in Salzburg, Elisabethstraße 5a.

DE EN